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Kompost anlegen – Wie aus Abfall wertvolle Erde wird

Aktualisiert: 6. Okt. 2025



Ein natürlicher Kreislauf für Garten und Alltag


Kompostieren ist eine der einfachsten und wirkungsvollsten Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen und nachhaltiger zu leben.Was früher als „Abfall“ galt, wird heute als wertvoller Rohstoff verstanden – denn in jedem Bioabfall steckt Leben. Richtig kompostiert, verwandeln sich Küchen- und Gartenreste in nährstoffreiche Erde, die unseren Pflanzen Energie zurückgibt. Dieser geschlossene Kreislauf ist ein zentraler Bestandteil eines bewussten, nachhaltigen Alltags – und er beginnt oft in der eigenen Küche. Kompost anlegen ist mehr als nachhaltiges Handeln – es ist ein Schritt zurück zur Natur und hin zu echtem Bewusstsein im Alltag.


Warum Kompost anlegen


Laut dem Umweltbundesamt fallen in deutschen Haushalten jährlich über 6 Millionen Tonnen Bioabfälle an – doch nur etwa die Hälfte davon wird richtig verwertet.Dabei ist Kompostieren ein natürlicher Prozess, der nicht nur Müll reduziert, sondern auch CO₂ einspart und wertvolle Humusbildung fördert.

Ein gesunder Kompost:


  • reduziert organischen Abfall im Haushalt um bis zu 40 %

  • verbessert die Bodenqualität und speichert Wasser

  • bindet Kohlenstoff langfristig im Boden

  • stärkt das ökologische Gleichgewicht im Garten

(Quelle: Umweltbundesamt, 2023)


Was darf in den Kompost – und was nicht


Um erfolgreich Kompost anzulegen, wird das richtige Verhältnis zwischen „grünen“ und „braunen“ Materialien benötigt.


Grüne Materialien (feucht & stickstoffreich):

  • Obst- und Gemüsereste

  • Kaffeesatz und Teeblätter

  • Gartenabfälle (Grasschnitt, Kräuterreste)

  • Blumen, Blätter, junge Zweige


Braune Materialien (trocken & kohlenstoffreich):

  • Eierschalen

  • Stroh, Holzspäne

  • Kartonreste, Papier (ungebleicht)

  • kompostierbare Bienenwachstücher von Reinblatt


Kompost anlegen - was darf in den Kompost

Bienenwachstücher mit Obst auf Brett


Unsere Bienenwachstücher aus Hanf sind vollständig biologisch abbaubar. Wenn sie nach vielen Monaten ihren Zweck erfüllt haben, kannst du sie zerkleinert in deinen Kompost geben – so schließt sich der natürliche Kreislauf.


Schritt-für-Schritt: Kompost anlegen


  1. Ort wählen: Ein halbschattiger Platz mit guter Luftzirkulation ist ideal.

  2. Schichten aufbauen: Abwechselnd feuchte („grüne“) und trockene („braune“) Materialien einfüllen.

  3. Luft und Feuchtigkeit: Der Kompost sollte weder austrocknen noch zu nass sein.

  4. Wenden: Alle paar Wochen umschichten, um Sauerstoff zuzuführen.

  5. Reifezeit: Nach 6–12 Monaten entsteht fertiger Humus – dunkel, krümelig, erdig duftend.

(Quelle: NABU, 2024)


Kompost anlegen, bedeutet Zukunft gestalten


Ob Garten, Balkon oder Küche – jeder kann einen Beitrag leisten, den Kreislauf der Natur zu unterstützen.Kleine Entscheidungen im Alltag – wie die Wahl kompostierbarer Materialien – haben eine große Wirkung.

Mit den Bienenwachstüchern aus Hanf von Reinblatt entscheidest du dich nicht nur für eine plastikfreie Alternative, sondern auch für ein Produkt, das am Ende seines Lebenszyklus vollständig in den natürlichen Kreislauf zurückkehrt.


Kompostieren bedeutet, Verantwortung für Ressourcen zu übernehmen – leise, wirkungsvoll und im Einklang mit der Natur.Was du heute in den Kompost gibst, ist morgen die Grundlage für neues Wachstum.

Nachhaltigkeit beginnt dort, wo wir bewusst handeln – im Garten, in der Küche und in unseren Entscheidungen.


 
 
 

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